schriftstellerin

vita

geboren 1969 in bensberg, lebe und arbeite als autorin in köln. 

mehrere bücher geschrieben sowie lyrik und kurzprosa in zahlreichen anthologien und literaturzeitschriften veröffentlicht. 

2013 lyrikpreis postpoetry.NRW. 2017 & 2018 "werkproben"-stipendium der kultursekretariate NRW.



zwischen und um die zeilen herum

aufgewachsen im bergischen land. mit 14 jahren angefangen, komische geschichten und noch komischere gedichte zu schreiben. erste veröffentlichungen. eine schülerzeitung mit-gegründet. an der universität bonn germanistik und philosophie, an der universität köln pädagogik, soziologie und psychologie studiert. diplom. weiterbildungen an der drehbuchschule berlin (drama, kurzfilm) sowie an der fotoschule köln (streetphotography). 

1999 in bonn das licht ausgemacht und widerwillig nach berlin gereist. und geblieben. im prenzlauer berg noch echte weltkriegseinschusslöcher in der hauswand gehabt. in der nacht zwei blumenkästen verloren, weil der balkon von oben abgebrochen ist.

zwei wellensittiche begraben.

2000 nicht durch das heilige tor in rom sondern durch kanadische wälder gestreift. von christoph schlingensief ein ständchen zum geburtstag gesungen bekommen. dauerhaft berlinale inhaliert. mit dem photoapparat durch europäische hauptstädte gezogen. in brandenburg lost places gefunden. mit ersten bildern in einer ausstellung vertreten. und dann durch die eifel auf einer kawasaki estrella. 

der bürgerrechtsstadtsozialpolitik auch in der lyrik treu geblieben. 

seit 2009 immer wieder nach new york gereist. viele stunden im bryant park verbracht. im orginal-moma gewesen. mich um eine green card beworben. ohne green card 2011 dem rheinischen heimweh nachgegeben. einen gestrichenen prenzlauer berg hinterlassen. seitdem irgendwie ortslos. 

nenne als beruf: äh, lyrikerin. hoffe, eines tages das „äh“ weglassen zu können. 

dauerhaft: sehnsucht nach new york.